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Aktiv trotz Arthrose:

Warum Bewegung gut für die Gelenke ist

Viele Betroffene stellen sich nach einer Diagnose wie Arthrose die gleiche Frage: Darf ich überhaupt noch Sport treiben oder schade ich meinem Körper damit nur noch mehr? Die Antwort der modernen Sportmedizin ist eindeutig: Wer rastet, der rostet. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du Gelenkverschleiß aktiv entgegenwirkst und welche Sportarten deine Lebensqualität nachhaltig steigern.

Ein Mann joggt lächelnd auf einem Gehweg im Freien an einer grünen Hecke entlang.

Warum Gelenke Bewegung brauchen

Die Biomechanik verstehen

Der Gelenkknorpel funktioniert wie ein Schwamm. Da er nicht direkt über Blutgefäße versorgt wird, ist er auf den sogenannten Be- und Entlastungswechsel angewiesen.

  • Druck: Presst verbrauchte Flüssigkeit und Abfallstoffe aus dem Knorpel.
  • Entlastung: Erlaubt dem Knorpel, frische Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit (Synovia) aufzusaugen.

Ohne regelmäßige Bewegung "verhungert" der Knorpel regelrecht, wird spröde und baut sich schneller ab.

Nahaufnahme einer Ärztin, die mit einem Stift auf ein anatomisches Kniemodell zeigt und ein Röntgenbild hält.

Die besten Sportarten bei Gelenkverschleiß

Eine Gruppe von Menschen verschiedener Altersgruppen bei der Wassergymnastik mit bunten Poolnudeln in einem hellen Schwimmbad

Schwimmen/Aqua-Fitness

Nahezu gewichtslos, schont alle Gelenke extrem. Eignet sich sehr gut.

Zwei Frauen fahren bei sonnigem Wetter mit E-Bikes über eine grüne Wiese in einer hügeligen Landschaft.

Radfahren

Gleichmäßige Bewegung, Knie wird ohne hohes Gewicht mobilisiert. Eignet sich sehr gut.

Zwei Wanderer mit Rucksäcken und Trekkingstöcken auf einem wurzeligen Waldpfad bei Sonnenschein.

Nordic Walking

Entlastet die Knie durch Stockeinsatz im Vergleich zum Joggen. Eignet sich gut.

Nahaufnahme einer Seniorin, die eine rote 1-kg-Hantel während eines Fitnesskurses hält.

Krafttraining

Starke Muskeln wirken wie Stoßdämpfer für das Gelenk. Sollte unter Anleitung gemacht werden.

Goldene Regeln fürs Training

Damit der Sport den gewünschten Effekt erzielt und keine Schübe provoziert, sollten Sie diese Prinzipien beachten:

Schmerzgrenze respektieren: Ein "Wohlfühlschmerz" ist okay, stechende Schmerzen sind ein Stoppsignal.

Kontinuität vor Intensität: Lieber drei Mal pro Woche 20 Minuten moderat bewegen, als einmal ein extremes Workout.

Das richtige Schuhwerk: Achten Sie auf eine gute Dämpfung, um harte Stöße (zum Beispiel vom Asphalt oder Hallenboden) abzufedern.

Gelenkeübungen für zu Hause

Ein Gelenkknorpel funktioniert wie ein Schwamm. Da er nicht direkt über Blutgefäße versorgt wird, ist er auf den sogenannten Be- und Entlastungswechsel angewiesen.

  • Druck: Presst verbrauchte Flüssigkeit und Abfallstoffe aus dem Knorpel.
  • Entlastung: Erlaubt dem Knorpel, frische Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit (Synovia) aufzusaugen.

Ohne regelmäßige Bewegung "verhungert" der Knorpel regelrecht, wird spröde und baut sich schneller ab. Deshalb haben wir im Folgenden ein paar einfache Übungen für zu Hause herausgesucht.